Schlittschuhlaufen

Liebe Mitglieder,

die Hallenleiter haben in Zusammenarbeit mit dem Vorstand geplant, mit euch am Samstag den 17.02.2018 gemeinsam Schlittschuhlaufen zu gehen. Die Veranstaltung findet im Bädereisland Farmsen, Berner Heerweg 152 (22159 Hamburg), um 12:00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt für Kinder und Erwachsene jeweils 2,50€. Begleitpersonen oder Geschwister sind herzlich willkommen und zahlen den selben Preis. Schlittschuhe können bei Bedarf gegen eine Gebühr geliehen werden.
Damit wir diesen günstigen Eintrittspreis ermöglichen können, benötigen wir bis spätestens 31.01.2018 * eine verbindliche Anmeldung, durch Zahlung des Eintrittspreises in den Hallenschwimmzeiten oder in der DLRG Geschäftsstelle (dienstags, 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr).
Wir freuen uns auf eine große Teilnahme
Euer
DLRG Hamburg Wandsbek e.V.
*Bei zu geringer Teilnahme wir die Veranstaltung abgesagt

Einladung Schlittschuhlaufen

Bei minderjährigen ist die Einverständniserklärung der Eltern notwendig !


JHV 2018

Liebe Kameradinnen und Kameradinnen, sehr geehrte Mitglieder,

hiermit lade ich Euch zur

Mitgliederversammlung 2018 - am Freitag den 09.02.2018 um 18.00 Uhr in der

Ev.-Luth. Simeon-Kirchengemeinde
Am Stühm-Süd 83
22175 Hamburg

ein.

 

Anja Kleinschmidt


Mitgliedsausweise 2018

Die Mitgliedsausweise unserer Schwimmkinder werden in den Schwimmhallen von den Hallenleitern ausgegeben.

Die übrigen Mitglieder bekommen ihre Ausweise in der Geschäftsstelle (Öffnungszeiten beachten !)

 

Wir wünschen frohe Feiertage und ein gesundes, neues Jahr !


WRZ sowie die Aufgaben im KatS und beim G20 Gipfel

WRZ Wasserrettungszug / KatS – Katastrophenschutz

Der Wasserrettungszug der DLRG stellt eine Komponente des Katastrophenschutzes der Stadt Hamburg dar. Ausgestattet mit sieben Bootsgruppen, einer Tauchergruppe, einer Technik-, einer Logistik- sowie einer Führungsgruppe in einer Gesamtstärke von 1/6/43/50 ist der Auftrag dieser Einheit, Einsatzlagen auf, unter und am Wasser abzuarbeiten.

Spezielle Komponenten wie Strömungsretter, Side Scan-Sonar oder Auftriebsmittel erweitern die Möglichkeiten des WRZ und ermöglichen eine ganzjährliche Einbindung einzelner Teileinheiten in die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr der Stadt Hamburg.

Wir die DLRG Wandsbek sind ein Teil davon, mit 10 KatSlern von der DLRG Wandsbek im WRZ Hamburg plus 10 KatSlern von der DLRG Harburg!!! Gemeinsam heißen wir TE2.2.

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter der Hansestadt Hamburg und dem WRZ Hamburg. Das Wochenende ging ohne Schäden für die Kameradinnen und Kameraden, sowie der Fahrzeuge und des Materials von statten.

Die DLRG Bezirke Wandsbek und Harburg mit ihren KarSlern übernahmen in den letzten Tagen die Absicherung von der Binnen- und Außenalster, wie auch einen Teil der Elbe von der Elbphilharmonie bis kurz vor die Landungsbrücken. Besonders stolz waren wir als DLRG WRZ Hamburg darauf, dass die Feuerwehr Hamburg uns erstmalig mit dem gesamten Aufgabenbereich der Wasserrettung in ganz Hamburg beauftragt hat und uns damit ein großes Vertrauen in unser können schenkte.

Die vier Tage des G20 Gipfels, begannen für die Wandsbeker Donnerstag den 06.07.2017 um 06.00 Uhr, mit dem Treffen in Billstedt. Leicht müde aber mit einer guten Stimmung, ging es nach Teufelsbrück. Um 07:00 Uhr gemeinsames Frühstück mit allen Teileinheiten. Danach Ausgabe von Sonnenmilch, Kühltaschen, Sterillium, Frühstücksbeutel, Müsliriegel, Obst, Getränke und Brötchen an alle. Jetzt wurde das Obligatorische Zelte Aufbauen mit Helm gestartet. Klappte noch besser als letztes Mal und wir konnten dieses Mal auch unser aufgebautes Zelt behalten. Jetzt noch schnell Strom, Licht, Abtritt Rost, Fußmatte, Fußboden ins Zelt, die Schlafsäcke ausgepackt und fertig.

Jetzt ging die Fahrt mit 13 KatSlern zum Bereitstellungsraum Alster. Nach fast 4 Stunden Fahrt, ohne anzukommen, ging der Einsatz zu Fuß und per U-Bahn weiter. Irgendwann klappt immer alles. Wir waren einsatzbereit!!

Wir begannen mit Patrollienfahrten und kleinen Einsätzen. Die Crews wurden durchgetauscht es wurde von der Logistik warmes Essen in ausreichender Menge an den Bereitstellungraum gebracht, es war lecker und um 24:00 Uhr war Ruhe im Zelt.

Tag 2 des Einsatzes: Gesichter leicht entglitten. Nachts gab es noch eine kleine Weck-Einlage. Wir begannen wieder mit Patrollienfahrten und kleinen Einsätzen. Die Crews wurden wieder durchgetauscht, es wurde von der Logistik wieder warmes Essen in ausreichender Menge an den Bereitstellungraum gebracht, es war wieder lecker.

Tag 3 des Einsatzes: Die Crew in die ich eingeteilt war, musste um 06:00 Uhr den Bereitstellungsraum Alster übernehmen. Dort hatten 3 KatSler die Nacht in den Booten verbracht und sollten abgelöst werden. Anwohner brachten uns frisch belegte Brötchen und bedanken sich bei uns, dass wir die Nacht dort verbracht hatten. (TOLLES Gefühl) Nachmittags Kenterung eines Seglers. 2 Polizei-Boote kamen und fragten uns ob wir das Aufrichten und auspumpen können!! Die können ja nicht wissen, dass wir da die PROFIS sind. Wir haben der Polizei gezeigt wie es geht und was auch sie machen können. Hat super geklappt. Dank von der Polizei und von dem Segler, kam nach dem Aufrichten, Auspumpen und der Reparatur des Segelbootes. Jetzt kam der Funkspruch wir sollten Kontakt aufnehmen mit dem Cliff?? Angekommen wurde uns ein Eis gebracht, toll!!!

Tag 4 des Einsatzes: Etwas länger Schlafen ( 07:00 Uhr), Frühstück und Start des Abbauens der Zelte sowie allem anderen. Alle Fahrzeuge sowie Boote wurden betankt, Mittag essen. Dankes Rede an den WRZ Hamburg vom Zug Führer mit der Aussage, dass die Feuerwehr Hamburg, erstmalig die gesamte Wasserrettung in Hamburg an die DLRG abgegeben hat. Gruppenfotos und Abfahrt in die einzelnen Bezirke.

Wir sind erst zum HSC, dann zur Waschpo und dann wollten wir durch Winterhude nach Haus. An einer Ampelkreuzung wollten wir nach rechts abbiegen und hatten einen Golf vor uns. Die Fahrerin hat den von links kommenden Fahrradfahrer der grün hatte gesehen, aber das Gaspedal mit dem Bremspedal verwechselt. Der Fahrradfahrer landete mit eine Rolle vorwärts auf der Straße. Bitte jetzt nicht falsch verstehen. Es hat eine Kamera gefehlt. Blaulicht an, Unfallstelle gesichert, über 10/0 RTW/Polizei aktiviert (hatten wir bei der letzten KatS-Übung in Wittenberge gerade gelernt wie es ablaufen soll), Verletzten und Golffahrerin so wie Beifahrer versorgt. Alles parallel mit nur wenigen Worten abgearbeitet, (Lehrfilm verdächtig) ein tolles Team!! Alle Unfallbeteiligten sowie Polizei und RTW, haben sich bedankt.

Hier noch mal ein Dank an das tolle Team, mit euch fülle ich mich immer sicher und wohl. Immer wieder gerne!!!


KatS-Beauftragter

B. Riechert


Oster-Aktion 2017

!!! Die Oster-Aktion ist endlich ausgewertet !!!

Ich freue mich daher heute die knappen Gewinner unserer ersten "Oster - Aktion" bekannt zu geben:

Die Kinder unserer Schwimmhalle in Billstedt wurden zu den Gewinnern gekürt und dürfen sich, im Mai, über ein Eis freuen!
(Bei Fragen wendet euch bitte an die Hallenleiter Anja Kleinschmidt, Michael Aldag-Kleinschmidt und Tanja Dürk der Schwimmhalle Billstedt)

Ich danke auch allen Kindern aus unseren Hallen in Bramfeld und Wandsbek für ihre wundervolle Arbeit und freue mich auf eine neue Runde in 2018!
Es war nicht einfach, aber es hat uns viel Freude bereitet eure wirklich tollen Eier zu bestaunen und kritisch nach verschiedenen Punkten zu bewerten !

Ein herzliches Dankeschön auch an unsere Jury, die objektiv und fair bei der Sache waren !

Ganz liebe Grüße, eure Julia


Schwimmen lernen bei der DLRG Wandsbek - Schwimmhalle Bramfeld

Schwimmen zu lernen  gehört zum wichtigsten Schutz vor Ertrinkungsunfällen, somit gehören das Schwimmen und die Schwimmausbildung zu den Kernaufgaben der DLRG. Und das ist auch die Hauptaufgabe der DLRG Wandsbek / Schwimmhalle Bramfeld.
Das ideale Alter um schwimmen zu lernen liegt zwischen fünf und acht Jahren. Und genau das sind die jüngsten Schwimmkinder in der Schwimmhalle Bramfeld. Unsere Kurse sind zeitlich nicht begrenzt und somit übt jedes Kind so lange, bis es das Schwimmen, Tauchen und Springen beherrscht. Ist das Seepferdchen geschafft, wechseln die Kinder in die entsprechend nächste Gruppe und vertiefen und erweitern ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten bis hin zum DJSA gold. Unsere 16 Ausbilder/innen und Ausbildungshelfer/innen der DLRG Wandsbek Schwimmhalle Bramfeld betreuen ehrenamtlich jeden Donnerstag gut 60 Schwimmkinder (von der Seepferdchengruppe bis zum DJSA Gold). Mit viel Spiel und Spaß gelangen die Kinder zu mehr Sicherheit im Wasser. Sie lernen die Baderegeln, und sie lernen, sich selbst und Anderen im Wasser zu helfen, wenn mal etwas passieren sollte.
Ein alljährliches Highlight ist für alle Kinder  immer der Besuch vom Weihnachtsmann in der Schwimmhalle.

D.Rademacher
DLRG Wandsbek

Hallenleitung Bramfeld/ Fabriciusstr.
hallenleitung-bramfeld@wandsbek.dlrg.de


Hilfe für die Helfer

Wir bedanken uns recht herzlich bei der Sparkasse-Holstein für eine tolle Spende von 1000,-€ für Rettungswesten für unsere Aktiven. Wir möchten, dass alle Aktiven auf der Alster eine eigene Rettungsweste erhalten, die sie dann wie Ihr Augapfel schützen. So lagert diese dann trocken, bleibt sauber und ist passend auf den Träger eingestellt.
Die Aktion "Hilfe für die Helfer" ist wirklich gelungen.

 


WRZ-Alster oder Pelikan 17/0, die Alsterwache soll nun kommen


Neues Wasserrettungszentrum an der Alster vorgestellt 08.08.2016


Die politischen Mühlen malen merkwürdig, noch vor einem Jahr wurde nach einer Senatsanfrage der FDP eine Wachstation an der Alster abgelehnt, nun, spät aber nicht zu spät greift die Koalition SPD/Grünen die Forderung der FDP (Parteiprogramm) bzgl. einer Wasserrettungsstation an der Alster auf und setzt die Idee um. Dafür herzlichen Dank.

Ich habe mich 10 Jahre lang für eine Station an der Alster engagiert, auch für diesen Standort, wenn auch erheblich bescheidener. Mit den kuriosesten Argumenten wurden sämtliche meiner Bemühungen negativ beschieden. Es freut mich daher sehr, dass es wenn nicht mir, so jedenfalls unserem LV-Präsidenten Heiko Mählmann gelungen ist, die beteiligten Kreise und Personen von dieser Idee zu überzeugen, so dass nunmehr eine Verbesserung der Bedingungen für die DLRG-Helfer an der Alster absehbar ist, weil helfermotivierende Bedingungen geschaffen werden.

Material und Ressourcen werden gebündelt und insofern können die FF-Pöseldorf, die BF und die DLRG-Wandsbek voneinander profitieren. Mit der Station wird auch ein Slip gebaut werden, der einzige an der Alster, damit auch nachrückende Einheiten schnell und ohne Kran (bei Vereinen) zu Wasser kommen können, eine ganz wichtige Verbesserung. Letztlich werden alle Boote dort unterkommen, wir brauchen dann nicht mehr zum HSC oder Germania, um an unsere Boote zu kommen.

In einem gemeinsamen Standort können Veranstaltungen geleitet und Material gelagert werden, Aufenthalt für die Helfer gestellt werden, Pantry und Sanitäranlagen angeboten werden. Mir ist dies wichtig, ich rechne damit, dass ehrenamtliche Helfer vermehrt dann zu gewinnen sind, wenn sie zumutbare Bedingungen vorfinden und Kameradschaft auch gelebt werden kann. Nur wer sich am Standort auch wohlfühlt, kommt gern und öfter zum Dienst.

Ich betrachte dies auch als faktische Anerkennung unserer Arbeit in der Vergangenheit und Ansporn für die Zukunft.

Im letzten Jahr 2015 hatten wir 151 Kenterungen gesichert, 313 Personen geholfen. davon 9 aus bedrohlicher Situation. 24 x wurde Erste Hilfe geleistet. Da ist ein fester Standort schon angezeigt.

Es muss aber auch für alle aktiven Kameraden klar sein, wir müssen diese Chance gemeinsam schaffen, mit ehrenamtlichen Kräften von Mai bis September  freitags 18.00 bis sonntags 18.00h die Station zu besetzen. Natürlich wird während der Wachzeit wie bisher die bisherigen Sicherungsaufgaben und Regatten übernommen (nicht zusätzlich), aber es muss dann auch jemand im Stütz den Pelikan 17/0 besetzen. Wir werden dies nicht gleich zum Anfang sichern können, aber nach einer Vorlaufzeit wird dies Ziel sein müssen und auch die Ausbildung muss in diese Richtung gehen, mit Engagement und Lust auf diese Sache.

 

In diesem Sinne freut Euch mit mir,

 

Bernhard J. Hänel

 


Schwimmkurs in Hamburg: Erst Flucht, dann Seepferdchen

Viele Flüchtlinge unterschätzen die Gefahr deutscher Gewässer. In Hamburg organisieren Rettungsschwimmer vom DLRG Wandsbek deshalb einen Crashkurs für Nichtschwimmer. Auch Shiragah Osmani hat sich ins Wasser getraut.

Hier gehts zum Beitrag


Aufruf:

Neuerliche Ertrinkungsfälle in Hamburg lassen mich über die Situation der Schwimmfähigkeit in der Bevölkerung nachdenken und Konsequenzen fordern.

Die Schwimmfähigkeit lässt bedrohlich nach, nur noch jedes 3. Kind kann nach der 4. Klasse sicher schwimmen.

Sicheres Schwimmen verdient die Bezeichnung, wenn die Person die Anforderungen des DJSA (Deutsches Jugend- Schwimm-Abzeichen) in Bronze (früher Freischwimmer) schafft.

D.h. Schagzeilen, nach denen die Schwimmfähigkeit bereits mit dem Erreichen der Anforderungen des „Seepferdchens“ (25m Schwimmen) gegeben sein soll, sind nicht nur Unfug, sie schaffen auch ein falsches Verständnis für die Schwimmfähigkeit bzw. führen zur Überschätzung der eigenen Fähigkeiten. Damit muss Schluss sein. Seepferdchen ist eine Motivationsetappe, mehr nicht. Wortkreationen wie Pinguin etc. (Bäderland) sind zu vermeiden, um die klare Vorgabe der Leistungsstufen nicht intransparent werden zu lassen.

Ein Selbstbetrug der Politik führt nicht dazu, die Fähigkeit der Bevölkerung im Bereich Schwimmen irgendwie zu verbessern. Es muss eine klare Ansage erfolgen, dass das Ziel immer der „Freischwimmer“ sein muss.

Dieses Ziel sollte nach Abschluss der 4. Klasse erreicht sein. Danach wird es bereits schwierig einen Platz im Schwimmunterricht zu finden, ab 13. Lebensjahr hat man allenfalls Chance, mit Privatlehrern sich die Fähigkeit des Schwimmens noch anzueignen. Das Zeitfenster sind also eher 6-8 Jahre ab dem 4. Lebensjahr, sich die Fähigkeit Schwimmen zu können anzueignen. Dieses Zeitfenster gilt es zu nutzen.

„Schwimmen ist ein Grundrecht des Menschen“, es bedeutet nicht nur sportliche Betätigung, es bedeutet auch Sicherheit und Lebensqualität für ein ganzes Leben. Diese Fähigkeit hat ein ganzes Leben lang Einfluss auf die Urlaubswahl, Einfluss auf die Nutzung des Mediums Wasser, beseitigt Ängste,  Schwimmenkönnen ist das wirksamste Mittel, nicht zu ertrinken. Daher ist diese Fähigkeit weit wichtiger als wohl alle Sportarten, die schulisch angeboten werden. Nur wer Schwimmen kann, wird später Kunde im Schwimmbad.

Diese Prioritäts-Stufe sollte die Disziplin Schwimmen erhalten, dies bedeutet ein Umdenken in massiver Weise, statt Fussball, Laufen und Geräteturnen sollte vermehrt Schwimmen auf dem Stundenplan stehen.

D.h. der Schwimmausbildung gehört die absolute Priorität.

Schwimmzeiten für Ausbildungsorganisationen etc. sind vorrangig zu stellen, möglicherweise muss eine Schwimmhalle vormittags für die Öffentlichkeit gesperrt werden oder Zeitfenster davon, damit der Platz von Schulen etc. genutzt werden kann, dto. in den Abendstunden.

Erwachsenenausbildung könnte in den späteren Abendstunden in den Schwimmhallen angeboten werden.

Wir fordern seit Monaten mehr Schwimmzeiten zur Ausbildung, weil sich auf 2 Bahnen bis zu 50 Kinder tummeln, auf den 4 Bahnen daneben ziehen 5 Badekappen ihre Kreise, daher bekommen wir keine weitere Bahn. Oder Zeiten zwischen unserer Früh- und Spätstunde, die nahezu unbenutzt sind, werden partout nicht freigegeben. D.h. Bäderland arbeitet bewusst gegen die Möglichkeit mehr Personen das Schwimmen lehren zu können, obwohl wir deren Kundschaft von Morgen ausbilden.

Vereinen muss die Infrastruktur geschaffen werden, diese Ausbilder zu schulen (nicht nur in der Schwimmhalle) und dafür sind Zugeständnisse nötig. Unser Verein, die DLRG-Wandsbek ist in 3 Schwimmhallen aktiv und sucht seit Jahren dringlich nach einer Ausbildungsstätte und Begegnungsstätte um die nötigen Kräfte zu binden und zu schulen und erfährt nur Absagen. Kunstrasenplätze sind halt wichtiger.

Neue Ausbildungreihen für Schwimmlehrkräfte sind dringlich dann angezeigt, um die nötigen Lehrkräfte auch von Seiten des Betreibers anbieten zu können.

Alle Ressourcen gilt es zu bündeln, um dem Ziel „Freischwimmer“ für alle bis zum Ende der 4. Klasse ein Stück näher zu kommen.

Natürlich wird auch die Aufsicht an unseren Gewässern dringlicher, schon jetzt melden Ostsee- und Nordseegemeinden Probleme, die Strände personell absichern zu können. Diese Kräfte kommen aus dem Binnenland und wurden von den Basisgliederungen angeworben. Es gilt also umso mehr, den Basisgliederungen helfermotivierende Bedingungen zu schaffen, woran es auch in Hamburg hapert.

Es gibt viel zu tun. Lasst uns umdenken, Anreize schaffen, Ziele definieren.

Bernhard Hänel


Wir trauern um unseren ehemaligen Bezirksleiter

Wir trauern um unseren ehemaligen Bezirksleiter und späteren LV-Präsidenten Ritter Hans v. Lacroix, der am 17.5.2016 verstorben ist.
Hans, Jahrgang 1935 gehörte zu den Urgesteinen unseres Bezirkes und war noch unter Walter Binek im Vorstand tätig, bis er dessen Amt als Bezirksleiter übernahm und es erst Anfang der 80er-Jahre an Christine Reiche übergab.
Hans war als Volljurist für den Bezirk auch in den Jahren danach bis aktuell als Vorsitzender des SuEG des DLRG-Bezirkes tätig.
Massgeblich steuerte er das Schiff LV und Bezirke in die Selbständigkeit, denn Bundesminister Stoltenberg verlangte damals, wenn ein Verin eine eigene Kasse hat, muss er ein eingetragener Verein sein. Also wurde der LV Dachorgan über 7 Bezirke. So machte Hans Wandsbek zum eigenen eingetragenen Verein "DLRG Bez. Wandsbek e.V." und entwarf auch die damalige Satzung.
Er führte dann auch den Vorsitz im Landesverbandsvorstand Hamburg, wo er das Ruder aber aus gesundheitlichen Gründen nach kurzer Zeit abgeben musste. Eine sicher richtige Entscheidung, denn dies ist Jahrzehnte her und er bereicherte mit seiner Mithilfe viele weitere Jahre und Jahrzehnte bis zuletzt unseren Bezirk. Hans Wort hatte Gewicht und wenn die See auf einer JHV hochging, war Hans stets der Fels in der Brandung.

Als ich nach einer Auszeit im Studium nur einmal meine Nase in die Geschäftsstelle in der Lengerckestrasse steckte, sass da Hans und beschnackte mich, doch wieder an die aktive Zeit anzuknüpfen und dies mit Erfolg bis dato.

Wir werden Dich vermissen und in Erinnerung behalten.

Bernhard J. Hänel


Neue Facebook Seite online

Unter https://www.facebook.com/DLRGWandsbek/
findet Ihr ab sofort unseren neuen Facebook Auftritt

Für Mitglieder geht es HIER zur geschlossenen Facebook-Gruppe

 



Integrationskurs der DLRG-Wandsbek für Flüchtlinge

Mit der Schwimmfähigkeit von Flüchtlingskindern ist es nicht besser bestellt, als es in unserer Bevölkerung auch der Fall ist. Bei einigen Flüchtlingskindern kommt ein dramatisches Erlebnis hinzu, die Flucht übers Wasser und andere beklemmende Erlebnisse. Um hier keine Hemmschwellen aufkommen zu lassen, im zu integrieren, Erfolgserlebnisse zu geben, Ängste zu lösen, ein Stück Normalität aufzubauen, wird auch die Integration in diesem Bereich angestrebt und wir leisten daran unseren Anteil.

Trotz Wartelisten bei unseren Schwimmkindern findet in einem eigens dafür angemieteten Lehrschwimmbecken, für uns ist dies das Becken im Steinadlerweg, ein spezielles „Flüchtlings-Programm“ statt, Ziel ist den Kindern mit schlimmen Fluchterfahrungen das Seepferdchenabzeichen abzunehmen.

Anfangs noch mit wenig Resonanz hat es sich schnell herumgesprochen, wie toll dies ist, so trauen sich immer mehr Kinder zur Teilnahme. Auch etwaige Bekleidungszwänge etc. waren dann lösbar und auch finanzierbar und mit Hilfe der Eltern wurden auch weibliche Ausbilder dann anerkannt. Es muss halt vieles gelernt werden.

Also alles lösbare Punkte und die Kinder machen hier mal eine neue und für sie gute Erfahrung, die möglicherweise ihnen einmal das Leben rettet.

Man könnte sicher auch mehr schaffen, wenn endlich die Weichen für eine Ausbildungs- und Begegnungsstätte für unsere Organisation in Wandsbek positiv gestellt würden.

BJH